1. Das ist die Geschichte von den ,,Steinen,,
    Der erste Stein Petra,der zweite de Lapide, der dritte Silex, der vierte Kieseling,
     und der fünfte Kamenz
    die Variationen; Gladousi, Gladus, Gladuz, Gladicz, Gladysz, Gladiz, Gladitz
                            Gladicz


    1217  Werden erstmalig werden Gladitzer  Burgherren bekannt.
    In diesem Jahr erhält ein Conrad Kieseling  zusammen mit seinem Sohn Conrad das Lehen.
    1227  Von Gladitz haben wir schon frühzeitig Kunde,denn bereits 1227 werden Conrad Silex  de Gladuz und Degenhard de Gladuz unter den adligen Zeugen in einer Zeitzer Urkunde erwähnt und ebenso ein Herr de Gladuz 1235 als Zeuge in einer Posner  Urkunde. 
    1238  Waren zwei Brüder Conradus de Gladicz als Herren des Rittergutes Lehensinhaber der Advokadie der Zeitzer Probstei und 1387 verkauften zwei Brüder Schöppen zu Gladitz Ihre dortigen Güter an den Zeitzer Bischhof.

    1258  III Non Aprilis schenkt Bischof Dietrich
    zu Naumburg dem Kloster Bosau  2.Hufen in Gladiz,verbis:quos Conradus Silex,dictus de
    Gladiz in villa Gladiz fitos in feudo habuit,et Ecclef.Numburg.volntarie refignauit,daraus ist zuersehen,daß ein Adelsgeschlecht den Namen von dem Ort trägt.
    Otto, Seite368-369

    1258  21 April Zeitz,,in curia episcopali"_--Dietrich.Bischof von Naumburg,bestätigt dem Kloster Bosau
    unter dem ABT Konrad 2ß Zeitzer Münze und 14 Scheffel Zeitzer Maßes zinsende Hufen zu Gladitz (Gladuz),,welche dem ABTE Konrad Kiesling (Silex) genannt von Gladitz für 33 § S. verkauft und ihm
    aufgelassen hat.
    Zeugen sind Meinher,Propst,Heinrich,.Dechant,Dietrich von Crimmitzschau Bernhard,Kostos von Naumburg Herold,Propst von Zeitz. 
    Thuringiae,
    bearb. u. hg. O. Dobenecker , Bd. 2-4 (Jena 1900-1939, Nachdr. Vaduz ...
    Schöttgen et Keysig,DD.et SS.II,444;p.Lange bei Pistorius,SS.RR.GG.I3,1179=Schamelius,Leuckfels Kloster Bosau25 f.0Thur.s.646;Reg.b.Schultes,dir.d.III no.857 (Mscr.);Schöttgen,Inv.101;
    Menke,SS.RR.GG.II,32;Sagitarius,Hist.ep Nuenburg.§ 20 (ed.Buder 77);Acta et fcta praesul.
    Nuenburg.b.Paullini,Synt.139; Philippi,G. des Stifts Naumburg 162.----! )Mit:pont.n.(a.)quarto decimo

    Waehrend der Schwaeche der merowingischen Koenige konnten slawische Siedler bis in den Steigerwald und die Frankenhoehe einsickern. Namen mit "wind" (v.den Wenden = Fremden) oder "itz" deuten noch darauf hin: Windsheim, Geiselwind, Gladitz, Windsbach, Selbitz, Teuschnitz; Woernitz, Pegnitz, Regnitz, Itz.