1. Syfrit von dem Steyne dem gaben wir zu burggute drizzig marg,dorümb hat er und sine kint viertzehen morgen wingarten bi Üsleuben uf den rödern von uns.

180. Wölfelin von dem Steyne und Tyme sin bruder
die haben von uns zu lehene die voytie über daz dorf zu Hoherlet, auch hat Wölfelin
von uns zu Hartersdorf siben lehen und zu Pfarre Wisa drü söldeners eut.

31. Thut vom Steine der had tzu lehin, waz er had tzu Barchveild, tzu Ottinrode
und tzu Mynner Heinen tzwey gut und sibin ackir wisin bie der bruckin [tzu]
Barchveild.
Auch get von der herschaft tzu lehin waz gute habin die burgman tzu dem Steine, die Hersveilds sin.

276. Ditherich Kiseling von Obirstat hat tzu lehin daz kirchlehin, kirchof mit dem sitze tzu Obirstat, die behusunge und den hof davor geleigin, schenkhus und schenk-stat, ein hube, daruf sitzit Cuntz Korb, ein vier teyl einer hube, die da inne hat Cuntz Gald, tzwu hube da selbis, die er selbir erbeit, der da warin ein teyl dez husis tzu Slusungin, dez stiftis tzu Smalkaldin, Fritzin von Bibera und siner brudir, den sal-tzendin, den die tzwu hube gabin, daz da heißit der hof, der da waz Apiln von Ruprechtis und Ottin von der Kere von Einhartshusin, genant den schafhof, als wite der begriffin hat, und den aldin hof, den er vor hat tzu lehin, und die hart vom dem Harraz dem waßir biz in daz Horschufilthal, ein hube, daruf sitzit Heintz Helnwalt, und sibin soldenergut, daruf sitzin Cuntz Gald, Heintz Seiner, Hans Kircher, Hans Furinauwer, Hans Heyner, Hans Tzymmerman und Cuntz Meder.

100 3. Edition[XXXVI/35]
342. Ebirhard und Sifrid vom Steine habin tzu lehin daz burgrafin-ampt tzu Wirtzburg und ein gerichte da selbis und den tzendin tzu Hesilrit.

485. Johansin Kiselingin von Melrichstat sin gegebin wordin hundirt pfunt heller tzu eime ewigin burgute tzu Hennenberg, dawiddir had er ufgegebin ein sin vorwerk tzu Berghoch, fur der mit mutwillin und frefel von den herrin, sie mugen daz burgut und vorwerk Ilhin, wem sie wollin, anno 39.


485. Johann Kiesling von Mellrichstadt Hat 100 Pfund Heller als ewiges Burglehen zu Henneberg erhalten; dafür hat er sein Vorwerk zu Berkach aufgetragen. Geht er mit Mutwillen und Frevel gegen die Grafen vor, können diese Burglehen und Vorwerk verleihen, wem sie wollen, 1339.
Urk. vom 10. Dez. 1339: GHA Urk. 303; KB 1 Bl. 181 (190). HUB 2 S. 35 Nr. 69-
503. Hans vom Steine sal tzu losin gebin den hof tzu Sterpfershusin, der da waz
Teynen, mit eckerin und wisin fur sibinhundirt pfunt heller lantwerunge, anno 47.
504. Sifrid, Heinrich und Ebirhard gebrudire vom Steine habin tzu lehin daz bur-
grafenampt tzu Wirtzburg, drie teyl an dem tzendin tzu Hentingin, den gantzin tzen-
din tzu Hesilrit, vier morgin wingartin tzu Usleybin, ein teyl gute tzu Obirn Elspe, die
vogitey tzu dem Rode bie Hermansveild, ein seuwstat daselbiz und ein hube tzu
Wolfhalmshusin; sie habin auch tzu Ichin viertzehin morgen wingartin bie Usleibin uf
d,
den rodern und sin darumb burgluthe tzu Hennenberg, anno 17

754. Du her Wetzil vom Steine uns und den unsirin nam tzu Nydirn Masveild, da bie waren Ditherichs knechte und warin derselbin furer und wartluthe uf unsirn und der unsirn schadin, als er diner etc.
[75v] 
759. Du uns brante her Wetzil vom Steine tzu Sultzveild, du waz ir furer Kunat, der tzu dem mal waz Diderichs gebrottir knecht, und geschach mit sime geheiße.

131. , Kyseling von Obirstat der junge hat von uns czu lehen sin hof czu Obirstat gesucht und ungesucht, waz darzu gehort in velde und in dorfe.

147. Fritz von Wiczeleyben und Herman Steyn gebrudere, rittere.

[Burglehen zu Hennebergl
1. Siegfried vom Stein [zu Ostheim]
Ihm gab der Graf 30 Mark zu Burglehen, dafür haben er und seine Kinder 14 Morgen Weingarten auf den Rödern bei Unsleben [aufgetragen und vom Grafen empfangen].
Vgl. B. 18

14. Tuto vom Stein [zu Liebenstein]
Hat zu Lehen, was er besitzt zu Barchfeld und zu Atterode, zwei Güter zu Wenigen
Haun, sieben Acker Wiesen bei der Brücke zu Barchfeld und das, was die Burgmannen zu [Lieben-] Stein an hersfeldischen Gütern haben.
Vgl. A. 46, B. 31

162. Die Brüder Siegfried, Eberhard und Heinrich vom Stein [zu Ostheim], Söhne des Siegfried vom Stein und der Frau von Schaumberg
Haben das Burggrafenamt zu Würzburg, drei Teile des Zehnten zu Hendungen, den Zehnten zu Häselrieth ganz, sechs Morgen Weingarten zu Unsleben, weiterverlehntes Gut zu Oberelsbach, die Vogtel zu Rode, eine Hube zu Wolfmannshausen sowie an einer Leite auf den Rödern bei Unsleben 14 Morgen Weingarten als Burglehen zu Henneberg. Als Pfand haben sie 27 Huben und eine Mühle im Dorf Eyershausen, die mit 100 Mark weißen Silbers vom Grafen ausgelöst werden können. Ein halbes Vorwerk zu Unsleben, Lehen, hat der ältere Siegfried ohne Zustimmung des Grafen dem Bischof von Würzburg für anderes Gut aufgetragen.
Vgl. Lehnsrevers der Brüder Siegfried, Heinrich und Eberhard vom Stein, Söhne des Siegfried vom Stein und der Krispina von Schaumberg, vom 18. Okt. 1317: HCG Nr. 717. HUB 5 S. 40 Nr. 59; Schultes DG 2, UB S. 29 Nr. 31. Reg. Schaumberg
180. Wolflin vom Stein [zu Altensteinl und sein Bruder Thein Haben die Vogtel über das Dorf Hohenried; Wolflin hat sieben Lehen zu Hattersdorf und drei Seldnergüter zu Pfarrweisach.
276. Dietrich Kiesling von Oberstadt
Hat das Kirchlehen und den Kirchhof mit dem Sitz zu Oberstadt, Haus und Hof davor, Schenkhaus und Schenkstatt, eine Hube, auf der Konrad Korb sitzt, ein Viertel einer Hube, die Konrad Gold innehat, und zwei Huben, die er selbst bearbeitet; diese gehörten zum Teil dem Johanniter-] Haus zu Schleusingen, dem Stift Schmalkalden, Friedrich von Bibra und seinen Brüdern. Er hat ferner: den Salzehnten aus den beiden Huben; den sogenannten Schafhof, den Albrecht [von der Kerel von Ruppers und Otto von der Kere von Einödhausen hatten; den alten Hof, den er schon zuvor zu Lehen hatte, die Hardt vom Gewässer Harras bis in das Horschufeltal; eine Hube, die Heinrich Helnwalt innehat; sieben Seldnergüter, auf denen Konrad Gold, Heinrich Seiner, johann Kircher, johann Viernauer, johann Hainer, johann Zimmermann und Konrad Meder sitzen.
Vgl. C. 131, 310
Revers vom 15. April 1380: GHA Urk. 607; KB 1 Bl. 181v (190v). HUB 3 S. 104 Nr. 154.

504. Die Brüder Siegfried, Heinrich und Eberhard vom Stein [zu Ostheim]
Haben zu Lehen das Burggrafenamt zu Würzburg, drei Teile am Zehnten zu Hendungen, den ganzen Zehnten zu Häselrieth, vier Morgen Weingarten zu Unsleben, ein Teil Güter zu Oberelsbach, die Vogtel zu Rode bei Hermannsfeld, eine dortige Seestatt und eine Hube zu Wolfsmannshausen; sie haben auch 14 Morgen Weingarten auf den Rödern bei Unsleben und sind davon Burgmannen zu Henneberg, 1317.
Vgl. A. 162 (Ü)
Urk. vom 18. Okt. 1317: HeG Urk. 717; GHA KB 1 Bl. 121 (130). HUB 5 S. 40 Nr. 69. Schultes DG 2, UB S. 29 Nr. 31. Laut Urk. vom 1. Sept. 1296 (HUB 5 S. 245 Nr. 409) war der Zehntantell zu Hendungen zuvor Lehen vom Herrn von Wildberg.

582. Abt und Konvent zu Veßra
Sollen 35 SchiHinge Heller jährlichen Zins im Dorf Adeloldis heute Neuhof jederzeit zu lösen geben, 1347.
Urk. vom 21. Okt. 1347: GHA KB 1 Bl. 106v (115v). HUB 5 S. 100 Nr. 180.

Demnach war die Anweisung für das Begräbnis des Grafen Heinrich erfolgt.

583. Abt und Konvent zu Veßra
Sollen vier Pfund Heller Gülte mit allem zugehörigen Nutzen im Dorf Adeloldis für
60 Pfund Heller jederzeit zu lösen geben, 1351.

Kiesling [zu Oberstadt, eines Stammes mit den von Stein zu Ostheim], Dietrich B. 276; C. 310
Dietrich d. Junge C. 131 siehe auch Mellrichstadt
485.Johann Kiesling von Mellrichstadt Hat 100 Pfund Heller als ewiges Burglehen zu Henneberg erhalten; dafür hat er sein Vorwerk zu Berkach aufgetragen. Geht er mit Mutwillen und Frevel gegen die Grafen vor, können diese Burglehen und Vorwerk verleihen, wem sie wollen, 1339.
Urk. vom 10. Dez. 1339: GHA Urk. 303; KB 1 Bl. 181 (190). HUB 2 S. 35 Nr. 69-